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Princi kann das! Oder kann sie das?

Nun, wir werden sehen! Der Wunsch sich rohvegan zu ernähren, besteht schon seit über einem Jahr. Aufgrund von vermeintlichen Lebensmittelunverträglichkeiten und Reizmagen ist es leider nie dazu gekommen, da ich befürchtete ich würde mich einseitig ernähren und suchte mir deshalb Hilfe bei einer Ernährungsberaterin. Ausserdem war ich extrem untergewichtig und hoffte, so den gesunden Einstieg in die Rohkost zu schaffen.

Hätte ich das nur sein gelassen!

Erwähnen möchte ich noch, dass ich immer wieder Heißhunger-Attacken auf getrocknete Feigen, Tofu oder Sojajoghurt hatte und manchmal auch auf Fisch. Also nicht die typischen Seelentröster und Tofu mag ich eigentlich eher nicht. Ich dachte, irgendwas scheint mir zu fehlen und wollte mich nicht abspeisen lassen, dass dieser Heißhunger psychischen Ursprungs ist. 

Beim ersten Gespräch erhielt ich zwei Übersichten, was ich täglich zu mir nehmen sollte: eine für die vegane Rohkost und eine für die vollwertige vegane Kost. Himmel, war das kompliziert! Ein Drittel mochte ich nicht, die Hälfte meinte ich nicht zu vertragen und dann blieb nicht mehr viel übrig. Ich weiß nicht, warum ich mich so beeinflussen lassen habe. Unsere Vorfahren haben bestimmt nicht so ein "Affentheater" gemacht. So bin ich schnell von der Idee der Rohkost wieder abgekommen und habe versucht mich nach den Empfehlungen für die vegane Vollwertkost zu ernähren. Artig pinnte ich die Übersicht an die Kühlschranktür und setzte so weit wie möglich die Empfehlungen um.

 Und das Resultat:

 Ich war müde und kraftlos.

Ich brauchte bis zu 1,5 l Kaffee um den Tag halbwegs zu überstehen und abends natürlich 1-2 Gläschen Wein um wieder herunterzukommen.

 Ich verlor die Freude am Essen.

Die Heißhungerattacken blieben und

zugenommen habe ich trotzdem nicht.

 

Völlig frustriert habe ich Anfang Dezember angefangen zu "fressen". Und nun bin ich Zuckersüchtig!!

Ich habe zwar zugenommen aber deswegen habe ich nicht mehr Kraft. Im Gegenteil es fällt mir schwer, aus dem Bett zu kommen.

Der Wunsch mich rohvegan zu ernähren ist stärker als je zuvor. Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr an all die Lebensmittelunverträglichkeiten sondern es waren vielmehr ungünstige Kombinationen, die mir zu schaffen machten.

Voriges Wochenende war ich bei der Rohvolution in Berlin und ich denke, dass ich nun genug Wissen habe,  den Start zu wagen - ich hatte bis zu dem Clou mit der Ernährungsberatung schon Obstfrühstück und Salat zum Mittag gehabt und bin leider davon abgekommen, weil es als nicht gut dargestellt wurde.

Jetzt will ich zunächst gegen die Zuckersucht ankämpfen und mich in der kommenden Woche basenreich ernähren und ganz viel Vitamine und Mineralstoffe zu mir führen bevor es dann ans Fasten geht.

Heute ist der erste Tag mit basenreicher Ernährung. Ich werde morgen berichten, dass ich ihn ganz ohne Fressflash gemeistert habe ;-)

Meine kommenden Erfahrungen können dazu einladen, nachzuahmen. Ich möchte jedoch nicht behaupten, dass alles richtig ist. In letzter Zeit habe ich mich viel mit dem Thema beschäftigt und halte diesen Plan heute für gut. Ob ich das in einem Jahr noch so sehe, weiss ich nicht.

 Die Ursache der einstigen Fressattacken ist auch geklärt: Ich hatte Vit D und Calcium Mangel. Das Verlangen nach Fisch ist mit einem Mangel an Omega3-Fettsäuren zu erklären.

Ach ja, von Kaffee und Alkohol bin ich auch weg. Ich trinke nach dem Mittag schon gern ein Käffchen aber brauche keine 5 mehr.

29.3.15 16:31


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